PNF 4 in der Orthopädie - klinische Anwendungen

 

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Für Physiotherapauten mit einem erfolgreich abgeschlossenen PNF-Aufbaukurs (PNF 3) bei einem IPNFA-Instruktor oder erfolgreich abgeschlossenem 3-Monatskurs in Vallejo/USA, 6 Monate zeitlicher Mindestabstand zum PNF 4-Kurs 

 

PNF 4 in der Orthopädie - klinische Anwendungen

“… to move things is all that mankind can do, and for such the sole executant is muscle,
whether in whispering a syllable or in felling a forest.”
Sir Charles Sherrington 1924

 

Für viele Physiotherapeuten/innen ist PNF ein Behandlungskonzept, welches in erster Linie für die Behandlung neurologischer Krankheitsbilder geeignet ist. Kollegen/innen, die im Bereich muskulo-skelettaler Störungen arbeiten, erfahren jedoch tagtäglich, wie auch bei diesen Patienten das neuromuskuläre Zusammenspiel nicht funktioniert.

Schmerzen als kausales Defizit auf der Körperfunktionsebene sind in den allermeisten Fällen der Hauptgrund für Patienten eine Orthopäden aufzusuchen.

Nozizeptivbedingte Inhibition von Muskulatur und/oder eine reflektorische Hypertonie von Muskeln sind Ausdruck zentralnervöser Anpassungen an einen lokalen Störfaktor auf struktureller Ebene. Die Folge: Modifikation von Bewegungsmustern (z.B. veränderter humero-scapulärer Rhythmus, Hinkmechinsmen etc. ) als ein bekanntes Zeichen dieser subcortical gesteuerten Adaptation, Atrophien und Funktionsverlust wichtiger Schlüsselmuskeln.

Andererseits können aber auch Fehlsteuerungen im Bereich des neuromuskulären Zusammenspiels Ursache für Schmerzsyndrome werden (z.B. bei funktionelle Instabilitäten, Überlastungssyndrome etc ).

Egal, ob als Ursache oder Konsequenz: Nerv und Muskel sind, neben den Propriozeptoren, die erklärten „Ziel“-Strukturen der Propriozeptiven Neuromuskulären Fazilitation.

Dabei beschränkt sich PNF nicht nur auf die Behandlung auf der Körperstruktur/-funktionsebene, sondern impliziert gemäß der PNF-Philosophie die Aspekte des motorischen Lernens, was ein Üben auf, oder zumindest nahe, der Aktivitätsebene erfordert.

Dieser Kurs richtet sich an Physiotherapeuten/-innen, die die Anwendung der PNF bei häufig vorkommenden orthopädischen Diagnosen kennenlernen und vertiefen wollen. Er gliedert sich in die Themenbereiche Schulter, Hüfte, Knie und Wirbelsäule. Dabei werden sowohl Themen aus der konservativen als auch aus der operativen Orthopädie besprochen. Es werden Wege erarbeitet und gezeigt, die PNF-Techniken, -Grundprinzipien und -Pattern bei diesem Patientenklientel spezifisch und effektiv einzusetzen. Der Bezug zum therapeutischen Alltag  wird durch Patientenbehandlungen durch die Kursteilnehmer unter Supervision betont.  Die erfolgreiche Absolvierung (schriftliche und praktische Prüfung) bildet die Voraussetzung zum Abschlusskurs des Kurssystems der „International PNF Association“ (IPNFA): dem Aufbaukurs PNF 5 (Zertifikat: IPNFA anerkannter PNF-Therapeut).

Teilnahmevoraussetzungen: Physiotherapeuten/innen mit einem erfolgreich abgeschlossenen PNF Aufbaukurs (PNF 3).bei einem IPNFA-Instruktor, oder erfolgreich abgeschlossener 3-Monatskurs in Vallejo/USA, zeitlicher Mindestabstand 6 Monate zum PNF 4 Kurs

Dozent: Marcel Grzebellus, IPNFA Senior Instructor

 

 

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