Neuro-Orthetik

 

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© Robert Groothoff

 

     

Für Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Ärzte 

 

Kooperationspartner:

www.orthofaktum.de

www.tg-ergopraxis.de

www.bioness.com

 

 

 

Neue Wege in der Neuro-Orthetik

 

Der Kurs „Neue Wege in der Neuro-Orthetik“ befasst sich mit dem Status Quo der Versorgungsmöglichkeiten von neurologisch betroffenen Patienten mit orthopädischen Hilfsmitteln. Es geht dabei hauptsächlich um die untere Extremität (Gangrehabilitation). Stichworte hierfür sind z.B. Bandagen, dynamische Orthesen und die Funktionelle Elektrostimulation. Als Co-Referentin für das Thema FES wird die Physiotherapeutin Susan Möller von der Fa. Bioness anwesend sein.

 

Die Defizite vorhandener Systeme sowie die Vorteile moderner innovativer technischer Lösungen werden vorgestellt und erläutert. Zahlreiche Exponate sowie Demo-Patienten mit Hilfsmitteln runden das Thema ab.

 

Ziel des Kurses soll sein, den Teilnehmern einen Blick über den Tellerrand zu ermöglichen und somit die Kommunikation und die Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen am Patienten zu verbessern.


Was ist Neuro-Orthetik?

 

Die Neuro-Orthetik befasst sich mit Krankheitsbildern wie z.B. Schlaganfall oder Multiple Sklerose. Schädigungen des zentralen oder peripheren Nervensystems führen zu Funktionseinschränkungen oder Ausfall von z.B. für das Stehen und Gehen zuständigen Muskeln.
Physio- und Ergotherapeuten behandeln Patienten mit neuromuskulären Defiziten. Darüber hinaus können zur Bewältigung der Dinge des alltäglichen Lebens Bandagen oder Orthesen als Hilfsmittel sehr nützlich sein. Sie unterstützen die therapeutische Arbeit nachhaltig und tragen zu mehr Sicherheit und Stabilität bei (z.B. Sturzprophylaxe).
Hierbei stellt sich immer wieder die Frage, bis wohin die Möglichkeiten von Physio- und Ergotherapie gehen und ab wann Bandagen oder Orthesen ergänzend sinnvoll sind. Und was ist letztendlich die „richtige Versorgung“?

 

Über z.B. das Krankheitsbild des Schlaganfalls gibt es fundierte Kenntnisse. Nach Angaben der WHO (World Health Organsiation) erleiden jährlich ca. 15 Millionen Menschen einen Schlaganfall. Davon ist ein Drittel anschließend beeinträchtigt. In Deutschland sind das ca. 250.000 Menschen. Häufig sind Hirnareale betroffen, in denen sich die Steuerung des Bewegungsapparates befindet. Schnelles Handeln ist wichtig, denn je eher ein Schlaganfall erkannt und behandelt wird, desto besser kann man die Folgeschäden kontrollieren.
Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) fordert deshalb eine zügige orthetische Versorgung. Zahlreiche klinische Studien belegen die Unentbehrlichkeit von Orthesen in der Rehabilitation nach einem Schlaganfall.
In der orthetischen Versorgung gibt es noch viel ungenutztes Potenzial. Bis dato lagen nur wenige und nicht optimale technische Voraussetzungen vor, um allen Anforderungen an eine optimale Versorgungen zu erfüllen. Das ist auch der Grund dafür, dass Patienten, Ärzte und Therapeuten Vorbehalte gegenüber Orthesen haben. Die Industrie bietet mittlerweile immer bessere technische Lösungen an, damit Patienten von Orthopädietechnikern mit innovativen und modernen Orthesen versorgt werden können.

 

Quelle: teilweise Apoplexie-Handbuch von Fior & Gentz sowie http://www.orthofaktum.de/.

 

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