Systemische Therapie

 

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© Bernhard Voss 

 

Die 12-tägige Intensivausbildung richtet sich an alle medizinisch-therapeutisch tätigen Menschen, die mutig neue Wege wagen wollen. Menschen anderer Berufsgruppen willkommen. Selbsterfahrung ist enthalten, Humor unvermeidbar.

 

Dozent:

Bernhard Voss, Osteopath DMOH, Physiotherapeut, Heilpraktiker und Gestaltpsychotherapeut (tiefenpsychologisch fundiert). Inhaber Voss-Institut, Hamburg. Lehrtherapeut des Upledger Instituts Deutschland für CranioSacrale Therapie, Viszerale Manipulation und Somato Emotionale Entspannung. Gründungsmitglied des UCD (Verband der Upledger CranioSacral Therapeuten Deutschland).

 

 

 

Systemische Prozeßbegleitung

auf gestalttherapeutischer Grundlage

Systeme verstehen

VI-Aufstellungen auf gestalttherapeutischer Grundlage

Aus- und Weiterbildung für Menschen, die mit Menschen arbeiten.

 

Wozu eigentlich Aufstellungsarbeit?

Bei der Aufstellungsarbeit handelt es sich um ein Verfahren, bei dem Klienten/Patienten über die Aufstellung eines systemischen Hintergrundes Antworten auf Fragen suchen, die sie existenziell bewegen. Im Verlaufe eines manchmal spektakulär verlaufenden Prozesses werden durch den Ratsuchenden mit Hilfe von Stellvertretern (Teilnehmer, die als Rollenspieler fungieren) bedeutsame Szenarien u.a. aus der Familiengeschichte aufgebaut und daraus Rückschlüsse über die Position des Ratsuchenden gezogen. Den systemischen Hintergrund bilden hierbei die Beziehungsgeflechte in Familie und Beruf und nicht zuletzt des Körpers. Sie bestehen aus einzelnen Elementen die sich in einem ununterbrochenen Prozess wechselseitig beeinflussen. Jede Aktion oder Veränderung eines Elements löst unmittelbare Reaktionen in allen übrigen Elementen aus. Die bekannteste Aufstellungstechnik betrifft die Herkunftsfamilie, die jeder Mensch als Repräsentanz (Imago) in seinem Inneren trägt. Die unbewussten Anteile dieses inneren Bildes prägen das eigene Lebensgefühl (z.B. depressive Verstimmungen, Sehnsüchte, Erkrankungen, etc.) und binden uns an alte Verhaltens- und Beziehungsmuster. Systemische Therapie baut auf dem Konzept einer relationalen Wirklichkeit auf, die im gemeinsamen Diskurs mit dem Klienten in seinem einzigartigen sozialen Kosmos entsteht. Da in der VI-Aufstellungsarbeit nicht von einer vom Beobachter unabhängigen Wahrheit ausgegangen wird, ist die gefundene Lösung immer individuell und unverwechselbar.

 

Die VI-Aufstellungsarbeit im Besonderen

Die innovativste Methode der systemischen VI-Aufstellungsarbeit kombiniert die Essenz aus klassisch systemischer Therapie mit dem Herz der Gestalttherapie. Ausgehend von der Hier- und Jetzt-Situation gestaltet sich der systemische Prozess dialogisch statt diktatorisch. Resonanz, die Fähigkeit „zurück zu klingen“, bleibt das zentrale therapeutische Element. Auftauchende Widerstände führen also nicht zum Abbruch der Aufstellung, sondern werden im Rahmen der Arbeit mit gestalttherapeutischen Interventionen gelöst. Gerade die Unterbrechungen werden im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren als noch im Geheimen lauernde Lösungen betrachtet und integriert.

 

Ein weiterer Schwerpunkt...

...der VI-Aufstellungen kommt dem Körper und seiner Fähigkeit zur nonverbalen Kommunikation zu. Körpersprachen, Gestik, Erkrankungen und deren Symptome werden, falls vorhanden, als unbewusst-absichtsvolle Lösungsversuche in das System des Aufstellenden eingefügt. Nicht zuletzt runden eine buddhistisch geprägte Grundhaltung sowie Humor und die Fähigkeit, über sich selbst lachen zu können, die Ausbildung ab.

 

Was kann aufgestellt werden?

Der ganzheitliche orientierte VI-Ansatz lässt nahezu jede Form von Aufstellungsmöglichkeiten zu.

Aufgestellt werden im Rahmen der Ausbildung:

  • Partnerschaftskonstellationen
  • Erkrankungen und deren Symptome
  • Ursprungsfamilie
  • Schattenkonzepte
  • Berufliche Konflikte
  • Spirituelle Krisen
  • Tod- und Abschiedssituationen

 

Die Aufstellungsarbeit macht deutlich, was noch integriert werden muss. Neue Lösungswege werden erkennbar und Veränderungsprozesse können eingeleitet werden.

 

Die Ausbildung in Modulen

Praxis, Praxis, Praxis.

So lautet das Credo der VI-Aufstellungsausbildung. Vom ersten Tag an werden die Teilnehmer unter Supervision eigene Aufstellungen erleben und sich in der Rolle des Klienten, des Stellvertreters und auch des Leiters erfahren. Am Ende der Ausbildung sind die Teilnehmer in der Lage, eigene Aufstellungen mit Einzelpersonen oder Gruppen durchzuführen. Unterstützt wird die Ausbildung durch LIVE-Supervison mit „echten“ unbekannten Klienten und ein ausführliches kursbegleitendes Skript.

 

Modul I (3 Tage)

Einführung in das systemisch-konstruktivistische Denken. Verdichtete Aufstellungen, Zielaufstellungen, Traum- und Namensaufstellungen, gestalttherapeutische Grundinterventionen, Resonanztraining, Grundlagen der Problemaufstellungen.

 

Modul II (3 Tage)

Herkunftsfamilie und innere Familie, Schuld- und Freiheitsdynamiken, Körpersprache, Erkrankungen und Symptomaufstellungen, Organsprachen, Männer- und Frauenlinien, Hypothesenbildung und Strategieentwicklung.

 

Modul III (3 Tage)

Organisationsaufstellungen, Beziehungsdynamiken, Glaubenssätze, Dreiecksbeziehungen, Aufstellungen mit Einzelklienten, Polaritätendynamik.

 

Modul IV (3 Tage)

Systemgrenzen, Subsysteme, Tod in der Aufstellung, Kontraindikationen, Umgang mit frühen Störungen, Nachhaltigkeitsübungen sowie Integration aller Module.

 

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