Mobilisierende Gelenktechniken

 

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Dozent: Michael Meier

 

© Dr. Matthias Schmidt

     

Für Ärzte, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Masseure


Literatur:
Das Skript zum Kurs ist professionell erstellt. Alle Techniken bzw. Behandlungsschritte sind in der Ausgangs- und Endstellung für die Kursteilnehmer leicht nachvollziehbar.


Die Therapie wurde entwickelt von dem Schweizer Arzt für manuelle Medizin Dr. J. C. Terrier.

 

Mobilisierende Gelenktechniken

Mobilisierende Gelenktechnik für die Wirbelsäule und alle peripheren Gelenke

„Terrier“ ist eine mobilisierende Gelenktherapie, die Mobilisationen mit gleichzeitigen Weichteiltechniken verbindet. Sie wurde von Dr. J.C. Terrier entwickelt, einem Schweizer Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, der ebenfalls sehr wesentlich an der Etablierung und Entwicklung der Manuellen Therapie gearbeitet hat. Parallel entwickelte er seine ganz eigene Methode, die eine optimale Alternative und Ergänzung zur Manualtherapie darstellt.


Bei dieser Technik, der „Manipulativmassage“, fixiert der Therapeut die Extremitäten mit seinem Körper, hat dadurch beide Hände frei für die manuellen Techniken und mobilisiert das Gelenk bzw. die Weichteile. Die Mobilisierung findet durch Bewegungen des Therapeutenkörpers statt. Die begleitenden „Massagereize“ hemmen den Schmerz und ermöglichen die Mobilisierung. Die Mobilisation sind physiologische/anguläre Bewegungen, aber zum Teil auch Roll- Gleit- Mobilisationen, wie man sie aus der Manuellen Therapie kennt.


Für den Patienten, genauso wie für den erfahrenen Therapeuten ist diese Kombination sofort überzeugend. Durch die gleichzeitig stattfindenden Mobilisationen, können die behandelnden Hände das betroffene Gelenk gründlich in alle Schichten und Anteilen behandeln. Begleitend kann man noch besser als bei „stationären“ Techniken, Befunde im Sinne von Gewebeveränderungen oder Veränderungen der Bewegungsqualität erfahren. Wegen dieser „manualtherapeutischen Aspekte“ nannte Dr. Terrier die Methode „Manipulativmassage“- auch um sie von anderen Funktionsmassagen abzugrenzen. Manipuliert, im chiropraktischen Sinne, wird allerdings nicht- auch nicht bei den Handgriffen an der Wirbelsäule.

 

Wesentliche Eigenschaften der Methode sind:

 

  • Kraftsparendes Arbeiten für den Therapeuten
  • Gelenkschonende, sichere Mobilisation wegen großflächiger Fixierung und gleichzeitiger Gelenkpalpation
  • Schmerzhemmung durch die Massagereize und dadurch besser Mobilisation
  • Gezielte Befundung und Therapie, da Bewegungs- und Tastbefund gleichzeitig erhoben werden
  • Erreichen tiefer Strukturen

Was die Methode außerdem im Gegensatz zu anderen Techniken auszeichnet: Ausgefeilte, gründliche, Weichteiltechniken für Regionen, für die es bisher kaum Weichteiltechniken gibt, wie z. B. oberes Sprunggelenk, Ellenbogen, Handgelenk.

 

Neurophysiologische und praktische Grundlagen: Geschichte


Techniken HWS, Schulter, Schultergürtel, Ellenbogen und Handgelenk.
Ausgewählte Aspekte der Untersuchung, funktionellen Anatomie, Biomechanik und Pathophysiologie.
Techniken LWS, Hüfte, Knie und oberes Sprunggelenk.

Ausgewählte Aspekte der Untersuchung, funktionellen Anatomie, Biomechanik und Pathophysiologie.

Vertiefung, Wiederholung und erlernen von Variationen der bereits im Grundkurs I erlernten Behandlungstechniken.
Erweiterung der Kenntnisse durch Erlernen von neuen, komplexeren Techniken.
Integration von PIR und anderen neuromuskulären Techniken.

 

 

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